Skip to main content

Fujitsu ScanSnap S1300i (Dokumentenscanner)

Fujitsu ScanSnap S1300i Dokumentenscanner

Ratgeber & Preisvergleich

Fujitsu ScanSnap S1300i

Testbericht Fujitsu ScanSnap S1300i

Lieferumfang

  • Fujitsu ScanSnap S1300i Dokumentenscanner
  • Netzkabel
  • Netzteil
  • USB-Stromversorgungskabel
  • USB-Kabel (2 m)
  • Kurzeinführung
  • Einrichtungs-DVD
  • Ausländisches Netzstecker (unnötig)

Ausstattung und erster Eindruck

Anstatt in einer Hochglanzverpackung wird der Fujitsu ScanSnap S1300i in einem schlichten Karton geliefert – aus ökologischer Sicht vorbildlich. Der mobile Dokumentenscanner ist hochwertig verarbeitet, hat jedoch ein etwas angestaubtes Design und ist zudem recht groß. Der Canon imageFORMULA P-208II ist im Vergleich deutlich kleiner. Mit einem Gewicht von 1,4 kg ohne Netzteil ist der ScanSnap S1300i zudem mehr als doppelt so schwer wie andere mobile Dokumentenscanner.

Der Papiereinzug fasst 10 Blatt, was für die Arbeit von unterwegs in den meisten Fällen ausreichend ist. Zum Vergleich: Der Doxie Go SE hat überhaupt keinen automatischen Dokumenteneinzug (ADF) und kann immer nur ein Papier nach dem anderen digitalisieren. Beidseitiges Scannen ist mit dem Fujitsu ScanSnap S1300i nicht möglich – hierfür wird ein stationärer Dokumentenscanner benötigt.

Die Verbindung zum Rechner erfolgt über einen USB-2.0-Anschluss. WLAN-Funktionalität hat der Scanner im Gegensatz zu anderen mobilen Dokumentenscannern leider nicht. Zu den unterstützen Betriebssystem gehören Windows und Macintosh.

Bedienung und Handhabung in der Praxis

Der Dokumentenscanner ist schnell eingerichtet. Das Einzugsfach lässt sich zweimal ausfahren und darüber hinaus ein weiteres Mal ausklappen. Das Ausziehen und Einfahren des Einzugsfachs erfordert etwas Fingerspitzengefühl. Das Gerät ist so gebaut, dass sich Papierstau leicht beheben lässt. Strom bekommt der Dokumentenscanner entweder über das Netzteil oder über ein zweites USB-Kabel.

Treiber und Software lassen sich auf der Website des Herstellers frei heruntergeladen. Die Installation ist extrem einfach, allerdings ist ein Neustart des Rechners erforderlich. TWAIN- und ISIS-Treiber, mit denen man Scans direkt in ein diese Schnittstellen unterstützendes Programm importieren kann, bietet Fujitsu leider nicht an.

Die Software war so voreingestellt, dass der Dokumentenscanner automatisch eine OCT-Texterkennung durchführt und die eingescannten Dokumente in durchsuchbare PDFs umwandelt.

Die Erkennung leerer Seiten war unterdurchschnittlich. Dass Fujitsu dies besser kann, zeigt der in dieser Disziplin nahezu perfekte stationäre Dokumentenscanner Fujitsu fi-7160.

Fujitsu ScanSnap S1300i im Test

Für den mobilen Einsatz sollte der 10 Blatt fassende automatische Vorlageneinzug in der Regel ausreichen.

Die Papierakzeptanz des Dokumenteneinzugs ist durchschnittlich. Beim Scannen von Papierstapeln mit unterschiedlichen Papieren, darunter Kassenzetteln, Zeitungsartikeln und Magazin-Covern, machte der ScanSnap S1300i fünf Fehler. So zog er vier Durchschlagpapiere auf einmal ein, erkannte keine Kassenzettel und wollte keine langen Papiere scannen. Im Einzelscan wurden die Kassenzettel allerdings einwandfrei erkannt.

Für den Testbericht prüfe ich auch die Standardeinstellungen der Scan-Software. Der ScanSnap S1300i hat sinnvolle Voreinstellungen – OCR ist standardmäßig aktiviert, sodass der Scanner automatisch durchsuchbare PDFs erzeugt.

Fujitsu gibt an, dass der Scanner 12 Seiten pro Minute scannt. Im Test schaffte der Fujitsu ScanSnap S1300i mit automatischer Texterkennung allerdings nur 6,32 Seiten pro Minute. Ohne OCR war die Scangeschwindigkeit auch nicht viel schneller: Das Gerät digitalisierte 6,59 Seiten pro Minute. Für einen mobilen Dokumentenscanner sind die Werte aber dennoch in Ordnung. Zum Vergleich: Der Doxie Go SE scannt gerade einmal 2,2 Seiten pro Minute.

Um die OCR-Texterkennung zu prüfen, habe ich vier verschiedene Textdokumente gescannt und anschließend die Zahl der Fehler ermittelt:

  • Serifenlose Schriftart mit kleiner Schriftgröße (Calibri 8): 0 OCR-Fehler
  • Serifenlose Schiftart mit großer Schriftgröße (Calibri 11): 1 OCR-Fehler
  • Serifen-Schriftart mit kleiner Schriftgröße (Times New Roman 8): 0 OCR-Fehler
  • Serifen-Schiftart mit großer Schriftgröße (Times New Roman 11): 4 OCR-Fehler

Das Testergebnis hat mich überrascht: Kleinere Schriftgröße erkannte der Scanner fehlerfrei, bei einer größeren Schriftgröße kam es jedoch vereinzelt zu Fehlern. Normalerweise häufen sich die Fehler, je kleiner die Schriftgröße ist. Im Büroalltag sind die wenigen Fehler in den meisten Fällen jedoch ohnehin unbedeutend.

Fazit

Unter den mobilen Dokumentenscanner liefert der Fujitsu ScanSnap S1300i im Test die besten Werte und ist der aktuelle Testsieger. Von der Konkurrenz, etwa dem Doxie Go SE, hebt er sich durch seinen automatischen Dokumenteneinzug und die Möglichkeit des Duplex-Scans ab. Wer auf WLAN-Funktionalität verzichten kann, bekommt mit dem Fujitsu ScanSnap S1300i einen soliden mobilen Scanner für den Heimgebraucht, das Home Office oder unterwegs.

Fujitsu ScanSnap S1300i Dokumentenscanner (600 dpi, A4, USB 2.0) Schwarz/silber
Fujitsu ScanSnap S1300i Dokumentenscanner (600 dpi, A4, USB 2.0) Schwarz/silber
von FUJITSU
  • automatischer Originaleinzug
  • USB-Anschluss
  • Dokumenten-Scanner
  • A4 (21 x 29,7 cm)
  • Optische Auflösung: 600 x 600 dpi
Unverb. Preisempf.: € 289,00 Du sparst: € 30,23  Preis: € 258,77 Details zeigen
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Weitere Dokumentenscanner im Vergleich

 

⮚NISCHENSEITEN ZEIGEN

Bestseller mit 70% Rabatt


Ähnliche Beiträge