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Kaffeemaschine Test

Optimaler Genuss zu jeder Tageszeit

Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen. Er belebt die Sinne, hellt die Stimmung auf und wirkt sogar gesundheitsfördernd. Da verwundert es nicht, dass in nahezu jedem Haushalt eine Kaffeemaschine vorzufinden ist. In diesem Segment gibt es verschiedenste Bauformen und die Auswahl ist mannigfaltig. Um ein auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmtes Exemplar zu finden, macht es deshalb Sinn, vor dem Kauf einige Infos einzuholen.

Kaffeemaschine Test

Wir stellen Dir nachfolgend vor, worauf man bei der Suche nach einer Kaffeemaschine achten sollte. Zudem erfährst Du, welche Hersteller sich bewähren und wo man gute Kaffeemaschinen kaufen kann. So wird es Dir leichter fallen, ein optimal passendes Modell zu finden.

Inhaltsverzeichnis

  1. Wichtige Auswahlkriterien

  2. Die besten Hersteller

  3. Das können Siebträger Maschinen

  4. Wo Kaffeemaschine kaufen

  5. Kaffeemaschine entkalken

  6. Kaffeemaschine reparieren

 

1. Kaffeemaschine Test – Kaufentscheidende Kriterien

Typ

Betrachtet man die möglichen Zubereitungsformen, kann man Kaffeemaschinen noch einmal in 3 gängige Hauptkategorien unterteilen:

  • Klassische Filterkaffeemaschinen
  • Pad-Maschinen
  • Kapsel-Maschinen
Klassische Filterkaffeemaschinen
Filterkaffeemaschine

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inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Eine klassische Filterkaffeemaschine eignet sich gut dazu, den Inhalt mehrerer Tassen innerhalb von kurzer Zeit zu produzieren. Zu diesem Zweck wird üblicherweise fertiges Kaffeepulver in den Filter gegeben und ein abnehmbarer Wassertank mit Leitungswasser gefüllt.

Über den Tank kannst Du bestimmen, wie viele Tassen in der Kanne landen sollen. Bei den meisten Modellen liegt das Maximum zwischen 10 und 15 Tassen. Das entspricht in der Spitze ca. 1,2 Litern Kaffee, weshalb dieser Bautyp sehr gut für Familien und den hektischen Start in den Tag geeignet ist.

Für große Anlässe und das Gewerbe empfiehlt sich eine Kaffeemaschine mit Pumpkanne. Sie kann bis zu 2 Liter Kaffee in einem Brühvorgang bereitstellen.

Als Gefäß dient entweder eine Glaskanne oder eine Thermoskanne. Eine Kaffeemaschine mit Thermoskanne bietet Dir den Vorteil, dass der Inhalt über Stunden hinweg heiß bleibt und die Kanne Stürze überlebt. Bei einem Modell mit Glaskanne ist der verbleibende Inhalt dafür leichter ersichtlich.

Pad-Maschinen
Padmaschine

Eine Kaffeemaschine mit Pads gewährt Dir die Möglichkeit, kleine Portionen dosiert zuzubereiten. Der Inhalt landet hier direkt im Gefäß, aus dem auch getrunken wird. Je nach Modell, können bis zu 2 Portionen gleichzeitig hergestellt werden.

Wenn Du stets den gleichen Geschmack erwartest, können Dir Pads diesen Umstand garantieren. Pads sind noch dazu recht günstig (ca. 13 Cent pro Stück) und vergleichsweise umweltschonend. Der Inhalt ist hier nämlich in Filterpapier verpackt. Es gibt viele Sorten, die herstellerunabhängig in jedem Gerät verwendet werden können.

In seltenen Fällen ist eine Pad-Maschine flexibel mit Pads und Filtern verwendbar. Möglich ist dies teilweise bei einer Philips Senseo Kaffeemaschine.

Kapsel-Maschinen
Kapselmaschine

Eine Kaffeemaschine mit Kapseln ist eine probate Lösung, Espresso auf unkomplizierte Art und Weise zuzubereiten. Auch hier wird der Inhalt direkt in ein oder zwei Gefäße zum Trinken gegeben, weshalb sich kein großes Volumen am Stück produzieren lässt.

Kapsel-Kaffeemaschinen können einen gewissen Druck entfalten, wodurch sich auch anspruchsvolle Kaffee-Milch-Spezialitäten kreieren lassen. Du musst zu diesem Zweck über keinerlei Barista-Kenntnisse verfügen und einfach nur die Kapsel einsetzen sowie den Tank mit Wasser füllen.

Auch hier lässt sich stets der gleiche Geschmack gewährleisten. Ein großes Manko ist allerdings die Umweltbelastung der Kapseln, welche häufig aus Aluminium gefertigt werden. Außerdem sind die laufenden Kosten bei Markenherstellern vergleichsweise hoch (ca. 31 Cent pro Kapsel).

> Kaffeemaschine für eine Tasse

> Kaffeemaschine für 2 Tassen

Optik, Maße & Gewicht

Die Optik wird für die meisten ein zurecht wichtiges Entscheidungskriterium sein. Während Kaffeemaschinen in früheren Zeiten der eher schnöden „Weißen Ware“ zuteil waren, gibt es mittlerweile ganz unterschiedliche Design-Konzepte. Heute werden vermehrt Edelstahl-Designs und Aufmachungen in Matt-Schwarz angeboten.

Wer an der Optik aus den 1950er Jahren Gefallen findet, ist bei einer Retro Kaffeemaschine sehr gut aufgehoben. Auch eine Kaffeemaschine ohne Strom, die dann über einen Akku angetrieben wird oder nur mit Unterdruck arbeitet, kann optisch von der allgemeinen Norm noch einmal deutlich abweichen.

Im Zeichen der Platzwahl ist es sicherlich ratsam, sich auch die Maße der Kaffeemaschine vor Augen zu führen. Der gewünschte Standplatz ist oftmals die Küche, wo viele Utensilien unterbracht werden müssen. Nahezu jede Kaffeemaschine braucht im seitlichen Durchmesser weniger als 30 cm Platz.

Besonders kompakte Maschinen benötigen in der Breite weniger als 20 cm Platz. Ein gutes Beispiel ist z.B. eine Dolce Gusto Maschine. Solche Modelle lassen sich dann selbst in beengten Nischen noch souverän betreiben.

Das Eigengewicht bewegt sich üblicherweise zwischen 2 und 5 kg. Dadurch steht einem kräfteschonenden Transport sowie Umstellen nichts im Wege. Dennoch stehen die meisten Modelle recht stabil.

Bedienung

Grundsätzlich lässt sich fast jede Kaffeemaschine intuitiv nutzen. Je weniger Bedienelemente vorhanden sind, desto unkomplizierter gestaltet sich der Umgang zumeist. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, dass der Umgang sachgemäß erfolgt, liest zunächst die Betriebsanleitung. Alle bekannten Hersteller legen ein deutsches Exemplar bei.

Eindeutige Symbole sowie Beschriftungen mit Klartext stellen eine weitere Unterstützung dar. Zumeist gelingt die Bedienung über Drucktasten und/oder Drehregler. Moderne Ausführungen haben manchmal auch ein Touch-Display.

Das Gros der Kaffeemaschinen hat eine zentrale Einschalt-Taste – mehr braucht es nach dem Bereitstellen des Kaffee-Mediums und des Wassers auch eigentlich nicht. Hinzu kommen dann mitunter noch eine Taste zur Verstellung der Kaffeestärke/Intensität sowie eine Entkalkungs-Taste.

Die Energie wird bei fast allen Geräten klassisch über die Steckdose (220-240V) bezogen. In der Küche sollte es kein Problem darstellen, eine solche Verbindung herzustellen. Ganz anders sieht es mobil aus. Eine Kaffeemaschine für das Auto und eine Kaffeemaschine für das Wohnmobil verfügen am besten über einen 12V-Adapter. Die praktischste Kaffeemaschine für LKW sollte hingegen mit einer elektrischen Spannung von 24V gespeist werden können.

Besondere Funktionen

Kaffeemaschinen können eher rudimentär auf den eigentlichen Brühvorgang ausgerichtet sein oder zum Teil mit einer umfassenden Funktionalität aufwarten. Letzteres ist oftmals zurecht mit einem Aufpreis verbunden, weil der Komfort deutlich gesteigert werden kann. Welche Ausstattungs-Merkmale besonders nützlich sind, erfährst Du nachstehend.

Mahlwerk

Reicht Dir der „normale“ Geschmack abgepackten Kaffees nicht aus, lohnt sich der Blick in Richtung einer Kaffeemaschine mit Mahlwerk. Wie bei einem Vollautomaten, können die Bohnen hier ganz frisch gemahlen werden. Der Mahlrad lässt sich in diesem Zusammenhang zumeist individuell einstellen.

Mahlwerk

Dies wirkt sich nicht nur positiv auf das Geschmacksempfinden aus. Beim Mahlvorgang steigen dem Benutzer schon erlesene Düfte in die Nase, welche anregend wirken. Sind 2 voneinander getrennte Bohnen-Behälter vorhanden, lassen sich sogar eigene Kreationen aus zwei Sorten erstellen.

Timer

Wenn Du einen straff getakteten Tagesablauf hast, ist eine Kaffeemaschine mit Timer ein nützlicher Wegbegleiter. Ein solches Modell kann zu einem passenden Zeitpunkt präpariert werden und startet in der Folge zu einer Wunschzeit.

Timer

Die Programmierung eines guten Modells kann bis zu 24 Stunden im Voraus erfolgen. Gerade am stressigen Morgen ist es sinnvoll, die Kaffeemaschine automatisch starten zu lassen. Lässt Du sie einige Minuten vor dem Aufstehen starten, steigt Dir der betörende Geruch frühzeitig in die Nase und Du kannst ohne Verzögerung zur ersten Tasse greifen.

Tropf-Stop

Die Tropf-Stop-Funktion ist ebenfalls für Eilige gemacht. Sie erlaubt es, die Kanne während des Brühvorgangs aus der Fassung zu ziehen. So kannst Du Dir die erste Tasse schon nach wenigen Augenblicken einschenken, ohne dabei eine Sauerei befürchten zu müssen.

Warmhalteplatte

In der Kombination mit einer Glaskanne ist eine Warmhalteplatte von Nutzen. Sie hält den Kaffee auf Trinktemperatur. Damit hier keine Brandgefahr aufkommt, schalten sich die meisten Platten innerhalb von 30 bis 120 Minuten eigenständig ab.

Automatische Reinigung & Entkalkung

Der Komfort kann darüber hinaus durch automatische Reinigungsprogramme erhöht werden. Jene verringern den Wartungsaufwand Deinerseits. Sind die abnehmbaren Teile spülmaschinenfest, muss man ebenfalls weniger Zeit zum Reinigen aufwenden.

An den Funktionsumfang eines richtigen Kaffeevollautomaten kann in diesem Segment kaum ein Modell heranreichen. Nur Siebträgermaschinen, auf die wir gesondert eingehen, konkurrieren erfolgreich mit Vollautomaten. Sie können z.B. als Kaffeemaschine mit Milchaufschäumer agieren.

Leistungsvermögen

Im Bereich der Kaffeemaschinen mit dem Kriterium der Leistung daherzukommen, erscheint im ersten Moment wenig plausibel. Aus verschiedenen Gründen kann jedoch auch hier viel Power mit einem besseren Ergebnis einhergehen.

Ein schneller und kräftiger Brühvorgang gewährleistet nach allgemeiner Auffassung, dass nicht so viele Bitterstoffe entstehen und somit auch nicht im Kaffee landen können. Wird vergleichsweise viel Strom bezogen, kann außerdem zumeist Zeit eingespart werden.

Ein probater Indikator für die Leistung ist die Wattzahl. Sie definiert in erster Linie jedoch nur den Stromverbrauch. Zu hohe Werte rentieren sich irgendwann in Sachen Aroma und Zeit zudem nicht mehr. Handelt es sich nicht gerade um eine hochwertige Espressomaschine, sind 2000 Watt und mehr z.B. eher das Indiz eines ineffizienten Stromfressers.

Reinigung

Das Thema der Reinigung ist sicher ein leidiges. Dennoch sollte man auf eine gewisse Hygiene Wert legen – schließlich ist der Kaffee ein Nahrungsmittel. Wird er durch ein schmutziges Gerät verunreinigt, leiden der Geschmack und eventuell sogar die eigene Gesundheit.

Alle vom Kaffee durchströmten Bereiche sollten nach jeder Nutzung stets mit heißem Wasser abgespült werden. Bei manchen Herstellern können sowohl die Kanne, der Klapp-Deckel, der Filter-Einsatz, als auch der Tank-Deckel bequem in die Spülmaschine gepackt werden.

Besonders widerspenstig ist Milch, welche im System Keime und Bakterien ansiedeln kann. Sie lässt sich am besten mit heißem Wasserdampf von den Elementen ablösen. Modelle mit Milchaufschäumer haben zu diesem Zweck daher manchmal eine spezielle Taste.

Im Allgemeinen kann man festhalten, dass eine Kaffeemaschine schneller als ein Vollautomat zu reinigen ist. Letzterer hat deutlich mehr Fläche.

Preis

Im Vergleich zu Vollautomaten, sind Kaffeemaschinen vergleichsweise preiswert. Dennoch gibt es auch innerhalb dieses Segments teils noch einmal große Differenzen. Während es die ersten Angebote schon für ca. 30 Euro gibt, kosten andere Modelle über 100 Euro.

Steht der Preis in einem fairen Verhältnis zu Deinem eigenen Anspruch, besteht zumeist nur ein geringes Potenzial, enttäuscht zu werden. In dieser Kategorie hat das Produktionsvolumen nur wenig Einfluss auf die Kosten. Stattdessen sind es eher die Fertigungsqualität und die Ausstattung, welche maßgeblich den Preis beeinflussen.

Tendenziell hochpreisig sind Filterkaffeemaschinen mit Mahlwerk. Die absolute Spitze des Eisbergs stellen jedoch Siebträgermaschinen dar, welche es schnell auf über 2000 Euro bringen.

Neben den Anschaffungskosten, sollten auch die laufenden Kosten mit einbezogen werden. Wie bereits erwähnt, kosten Pads beispielsweise deutlich weniger als Kapseln. Abgepackter Filterkaffee ist noch einmal deutlich preiswerter über die Zeit hinweg.

 

2. Kaffeemaschine Test – Welcher Hersteller ist der beste?

Es gibt nicht den einen Hersteller, der alle Ansprüche gleichsam am besten bedienen kann. In Sachen Bauform, Ausstattung und Preis gibt es unterschiedliche Marken, die individuell passend sein können. Kaffeemaschinen-Marken, die sich im Allgemeinen bewährt haben, stellen wir Dir im Folgenden kurzweilig vor.

Bosch

Bosch

Das deutsche Traditionsunternehmen Bosch bietet Kapselmaschinen der Marke Tassimo sowie hochwertige Einbau-Kaffeevollautomaten an. Letztere erfüllen höchste Qualitätsansprüche. Auch einige Filterkaffeemaschinen in klassischer Bauweise gehören zum Sortiment.

Die Auswahl unter den Bosch Kaffeemaschinen könnte sicherlich größer sein, jedoch gehören, über die BSH Hausgeräte GmbH, Siemens und Neff ebenfalls zu den Produktpartnern. Sie ergänzen das Sortiment noch einmal.

Braun

Braun

Braun ist eine deutsche Traditionsmarke, die heute zu Procter & Gamble gehört. Die Kaffeemaschinen des Herstellers gehören – als Lizenz-Produkt – seit 2012 allerdings zu De’Longhi.

Eine Braun Kaffeemaschine gilt als schlicht und zuverlässig. Zum Angebot zählen nur Filterkaffeemaschinen. Darunter sind gleichermaßen Modelle mit Glaskanne wie mit Thermoskanne.

De’Longhi

Delonghi

De’Longhi stammt aus Italien und wurde bereits 1902 gegründet. Das Sortiment unter den Kaffeemaschinen ist weitreichend und weltweit bekannt. Eine Delonghi Kaffeemaschine kann in allen Kategorien durch einen recht günstigen Preis überzeugen.

Selbst die Vollautomaten können hier zu einem vergleichsweise niedrigen Preis erworben werden. Einer besonderen Beliebtheit erfreuen sich im Übrigen die Nespresso Kaffeemaschinen des Herstellers.

Krups

Krups

Die Marke Krups existiert schon seit mehr als 170 Jahren. Zum Aufgebot gehören alle gängigen Kaffeemaschinen – darunter Filterkaffeemaschinen, Espressomaschinen und Vollautomaten.

Eine Krups Kaffeemaschine ist ebenfalls eher preiswert und richtet sich an Verbraucher mit mittlerem Anspruch. Das im Online-Segment am meisten nachgefragte Produkt des Herstellers ist im Übrigen der Krups Kaffeevollautomat EA8108.

Melitta

Melitta

Die Firma Melitta wurde 1908 von der gleichnamigen Gründerin Melitta Bentz gegründet. Die Dame gilt als Erfinderin des Papierfilters. Das Unternehmen bietet heute vordergründig Filterkaffeemaschinen und Vollautomaten an.

Im besonderen Maße erfahren die Baureihen Melitta Caffeo Solo und Melitta Caffeo CI Zuspruch. Es werden darüber hinaus elektrische Kaffeemühlen sowie Filterkaffeemaschinen mit BVB-Dekor angeboten.

Philips

Philips

Philips ist ein breit aufgestellter Konzern aus Holland. In erster Linie werden Geräte für den Haushalt angeboten. Neben den beliebten Senseo Angeboten, zählen weitere Filterkaffeemaschinen (mit und ohne Mahlwerk) sowie Vollautomaten zum Sortiment.

Eine beliebte Filterkaffeemaschine des Herstellers ist des Weiteren die Philips Cafe Gourmet. Die Kaffeemaschinen von Philips können teils über einzigartige Eigenschaften verfügen. Ein gutes Beispiel ist dabei die Senseo Switch, welche gleichermaßen als Padmaschine wie als Filterkaffeemaschine Verwendung finden kann.

Russell Hobbs

Russell Hobbs

 

Russell Hobbs stammt aus Großbritannien und bietet im Kaffee-Segment einzig und allein Filterkaffeemaschinen an.

Eine Russel Hobbs Kaffeemaschine kann sehr preiswert sein. Für hohe Ansprüche eignet sie sich eher nicht. Kommt das Gerät nur sporadisch zum Einsatz oder dient als Kaffeemaschine für eine Person, handelt es sich teilweise dann doch um eine adäquate Lösung.

Siemens

Siemens

Die Firma Siemens steht für deutsche Qualität par excellence. Eine Siemens Kaffeemaschine kann daher auch hohe Ansprüche zufriedenstellen. Zum Sortiment gehören überwiegend Filterkaffeemaschinen und Vollautomaten.

Sogar der seltene Typus der Einbau Kaffeemaschine ist bei diesem Hersteller verfügbar. Aus dem Segment der Nespresso-Kapselmaschinen wurde sich hingegen unlängst zurückgezogen.

 

3. Siebträger – Für anspruchsvolle Barista

Wenn Du hohe Ansprüche an Espresso hast und den Geschmack perfekt auf Deine Bedürfnisse abstimmen möchtest, gelingt das über die Anschaffung einer Siebträgermaschine. Umgangssprachlich werden diese Geräte zumeist auch einfach gerne Espressomaschine genannt.

Im Gegensatz zu einem Kaffeevollautomaten, kannst Du hier jeden Schritt der Zubereitung beeinflussen. Dazu zählen u.a. der Mahlgrad, die Kaffeemenge, das Tampern sowie die Extraktionszeit. Sofern Du Spaß an der Zubereitung hast und alles nach Maß laufen soll, ist diese Bauform also ideal für Dich.

Im Allgemeinen stellt eine Siebträgermaschine wohl die eleganteste Lösung zur Espresso-Zubereitung dar. Es dauert zwar etwas länger, doch das Resultat kann fantastisch werden.

Leider sind viele Siebträger sehr teuer und nehmen viel Fläche ein. Ausnahmen bestätigen allerdings auch hier die Regel. Für den privaten Haushalt empfiehlt sich eine Sage Espressomaschine.

Neben Espresso, lassen sich natürlich viele, weitere Spezialitäten mit einer Siebträgermaschine zubereiten. Beispiele sind u.a.

  • Latte Macchiato
  • Cafe Americano
  • Cappuccino
  • Cafe Crema
  • Flat White
  • Cafe Latte
  • Schwarzer Kaffee
  • Heißwasser für Tee

Hochwertige Espreossmaschinen mit Siebträger haben Vor- & Nachteile. Damit Du Dir darüber einen schnellen Überblick verschaffen kannst, haben wir Dir im Folgenden eine Übersicht erstellt:

Vorteile

  • Eindrucksvolle und massive Optik, die tatsächlich Haltbarkeit über lange Jahre verspricht
  • Maximaler Genuss auf individuellem Niveau
  • Geschmack ist anderen Bauformen überlegen, da gleichermaßen kraftvoll wie exakt extrahiert wird (kaum Bitterstoffe)
  • Jeder Zubereitungs-Schritt kann wahrgenommen werden (Sogar das durch das Sieb laufende Wasser wird akustisch gehört)
  • Nach allgemeiner Auffassung entstehen hier die besten Düfte frisch gebrühten Kaffees
  • Perfekt für Leute geeignet, die Spaß an der Espresso-Zubereitung haben und ihre Barista-Skills dahingehend verfeinern möchten
  • Im Vergleich zu einem Vollautomaten besser sowie schneller zu reinigen, da das Innere nur mit heißem Wasser in Berührung kommt

Nachteile

  • Gute Modelle sind noch teurer als Vollautomaten
  • Es gibt kaum kompakte Modelle, weshalb sich ein hoher Platzbedarf einstellt
  • Produktion einer Tasse dauert auch beim Profi etwas länger
  • Umgang will gelernt sein und besteht zunächst aus Fleiß und Aufwand

Video: Darauf kommt es bei Siebträgermaschinen an

 

4. Wo Kaffeemaschine kaufen?

Kaffeemaschinen werden, aufgrund der Beliebtheit dieses Getränks, von vielen Unternehmen angeboten. Die meisten Hersteller setzen nicht auf den Direktvertrieb und beliefern stattdessen Händler. Letztere bieten die Geräte gleichermaßen Online wie Offline an.

Eine umfassende Auswahl über das ganze Jahr hinweg hast Du auf großen Online-Marktplätzen, wie bei Amazon und eBay. Da dort diverse Händler miteinander konkurrieren, darf der Endverbraucher außerdem niedrige Preise erwarten.

Im stationären Einzelhandel werden ebenfalls Kaffeemaschinen auf vielfältige Art und Weise angeboten. Probate Anlaufstellen sind z.B. die Lebensmittel-Ketten Lidl und REWE (Tchibo-Abteilung). Auch der gut sortiere Elektrofachhandel, darunter Saturn und Media Markt, bietet Kaffeemaschinen an.

 

5. Kaffeemaschine entkalken – So gelingt es kinderleicht

Es gibt diverse Hausmittel, welche eine gute Wirkung beim Entkalken zeigen. Günstig und bewährt ist beispielsweise Zitronensäure. Im folgenden Video wird Dir erklärt, wie Du eine normale Kaffeemaschine problemlos mit Zitronensäure von Kalk befreist.

 

6. Kaffeemaschine Test – Wer repariert eine Kaffeemaschine?

Gute Frage! Kaffeemaschinen kommen in vielen Haushalten täglich zum Einsatz. Da ist es beinahe unausweichlich, dass ein Gerät mit der Zeit mal kaputt gehen kann. Selbst ein Vollautomat hält im Durchschnitt nur ca. 5 Jahre – das ist ernüchternd wie gleichsam umweltbelastend.

Bei namhaften Herstellern steht Dir grundsätzlich ein dahingehender Service zur Verfügung, Dein Gerät einzuschicken und reparieren zu lassen. Ist die Garantie bereits erloschen, kann dies allerdings unwirtschaftlich sein. Es ist ratsam, sich in diesem Fall zunächst beim Service über mögliche Kosten zu informieren. Mitunter zeichnet sich dabei dann schon ab, dass eine Neuanschaffung sinnvoller ist.

War Dein Markengerät nicht gerade preiswert, kann es lohnenswert sein, sich an Drittanbieter zu wenden. Auf der Website kaputt.de ist es u.a. möglich, das genaue Problem für bekannte Modelle darzulegen. Hat Deine Kaffeemaschine weniger als 200 Euro gekostet, ist ein solcher Service leider meistens jedoch noch nicht wirtschaftlich.


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