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Induktionskochfeld Test

Zügig Kochen ohne Wartezeit

Induktionskochfelder erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. Sie sehen nicht unbedingt neuartig aus, sind aber sehr innovativ. Weil die Hitze ohne Umwege direkt am Objekt bereitgestellt wird, lässt sich die Wunschtemperatur innerhalb kürzester Zeit erreichen. Zudem verspricht ein Induktionskochfeld die bestmögliche Effizienz, da die Kochplatte nicht als Zwischenmedium erhitzt werden muss.

Induktionskochfeld Test

Nachfolgend stellen wir Dir vor, wieso ein Induktionskochfeld so gut funktioniert und was man bei der Suche beachten sollte. Außerdem erfährst Du, welche Hersteller sich bewähren. Wir hoffen, dass Dir dieser Ratgeber dabei weiterhilft, die passende Wahl zu treffen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist ein Induktionskochfeld

  2. Wichtige Auswahlkriterien

  3. Bewährte Hersteller

  4. Induktionskochfeld reinigen

  5. Welches Kochgeschirr benutzen

  6. Induktionskochfeld versus Ceranfeld

 

1. Induktionskochfeld kaufen – Was ist das überhaupt

Optisch ist ein Induktionskochfeld kaum von einem autarken Ceranfeld zu unterscheiden. Beide verfügen über eine Oberfläche aus Glaskeramik. Von der Funktionalität her unterscheiden sie sich jedoch grundlegend.

Ein klassisches Kochfeld wird durch Heizspiralen oder Infrarot-Technik aufgeheizt, woraufhin die Hitze

Induktionskochfeld was ist das

So sieht es unterhalb der Glaskeramik aus – Die Spule ist deutlich zu erkennen. Quelle Wdwd.

auf den Topf oder die Pfanne übertragen wird. Dieser Prozess dauert seine Zeit und ist nicht allzu effizient.

Ein Induktionskochfeld erhitzt nur das Kochgeschirr an sich. Letzteres strahlt dann zwar immer noch etwas Hitze nach unten ab – das Ganze ist aber dennoch mit weniger Energieaufwand verbunden. Außerdem geht das Erhitzen wesentlich schneller. An einem schnellen Kochvorgang kann man aus vielen Gründen interessiert sein.

Zunächst klingt es magisch, dass bei der Induktion die Hitze direkt am Objekt entsteht. Dahinter steckt jedoch naturgegebene Physik. Unterhalb des Feldes befindet sich eine Spule, welche von Hochfrequenz-Strom durchflossen wird. In der Folge bildet sich ein Magnetfeld.

Das Magnetfeld ist unsichtbar und hat auch keine Temperatur. Es reagiert aber auf bestimmte Stoffe – wie auf ferromagnetisches Geschirr (zieht Magnetfeld aktiv an). Die freien Elektronen des Geschirr-Bodens werden dabei in Bewegung versetzt. Das wird als Wirbelstrom bezeichnet, weil die Elektronen im Kreis rotieren. Dieser Wirbelstrom ist es letzten Endes, welcher die Hitze am Gefäß erzeugt.

 

2. Induktionskochfeld Test – Auf diese Kriterien solltest Du achten

Bauform

Die Bauform betrachtend, kann man Induktionskochfelder in 2 Kategorien unterteilen:

  • Einbau-Geräte
  • Freistehende Modelle

Das Gros wird in der Küche fest montiert und fortan als zentrale Kochstelle verwendet. Es gibt in diesem Segment jedoch auch freistehende Standgeräte, die sich mobil einsetzen lassen. Ein kompaktes Induktionskochfeld mit 2 Platten lässt sich beispielsweise beim Camping im Wohnmobil einsetzen oder bei einer Feierlichkeit sogar einfach draußen aufstellen.

Tragbare Induktion

Tragbares Feld mit 2 Kochstellen

Ist das Induktionskochfeld autark, gestaltet sich die Platzwahl in der Küche ebenfalls recht flexibel. Der Einbau kann in jedem Bereich der Arbeitsplatte (auch auf einer Kochinsel) erfolgen, da keine Abhängigkeit zum Backofen besteht (eigene Bedienelemente vorhanden). Selbst wenn Du den Backofen ebenfalls gerade anschaffen möchtest, macht die autarke Gestaltung Sinn, denn nur dann hast Du die Wahl, ob das Feld direkt über dem Ofen oder wo anders platziert wird. Die alternative Wahl bleiben herdgesteuerte Exemplare.

Induktionsfeld kaufen

Autarkes Feld, das nicht über den Herd gesteuert wird, sondern eigene Bedienelemente hat

Weiterhin wird die Energie entweder über den gewöhnlichen Netzstrom (Schuko-Stecker) oder über Starkstrom bezogen. Hast Du Dich für ein Modell mit Starkstrom entschieden, sollte Fachpersonal die Installation übernehmen (sofern Du nicht selbst vom Fach bist).

Größe, Gewicht & Optik

Damit die Platzwahl und der mögliche Einbau keine Schwierigkeiten bereiten, solltest Du Dich über Deine Wunschgröße im Voraus informieren. Je breiter die Fläche ist, desto mehr und desto größere Gefäße finden darauf Platz. Gängig sind vor allem die folgenden Maße:

Auch Varianten in 30 cm und 70 cm können, je nach Hersteller, vorhanden sein. Modelle zwischen 60 und 80 cm bieten dem Anwender 4-8 Kochzonen. Bei hochwertigen Ausführungen lassen sich die Zonen außerdem variabel zusammenfügen, damit z.B. ein großer Bräter optimal erhitzt werden kann.

Ein 90 cm Induktionskochfeld kann teils sogar mehrere Fischtöpfe und Bräter gleichzeitig aufnehmen. Damit einhergehend ist es bestens für große Familien und ebenso für das Gewerbe geeignet.

Damit ein Einbau-Induktionskochfeld flächenbündig mit der Arbeitsplatte abschließt, muss letztere über eine Stärke von mindestens 1,5-3 cm verfügen. Darüber gibt der jeweilige Hersteller Auskunft.

Das Eigengewicht beläuft sich bei mobilen Ausführungen oftmals auf unter 10 kg, weshalb sie sich problemlos alleine tragen lassen. Massive Einbau-Felder können durchaus über 20 kg auf die Waage bringen, was jedoch nur bei der Anlieferung von Relevanz ist. Eine Spedition wird in dieser Kategorie eher nicht benötigt.

Wie bereits erwähnt, unterscheiden sich Induktionskochfelder optisch kaum von Ceranfeldern, weil beides mit einer Oberfläche aus Glaskeramik versehen wird. Jene sieht hochwertig aus und ist pflegeleicht. Bei einigen Herstellern hast Du die Wahl, ob ein silberner Edelstahl-Rahmen vorhanden sein soll oder nicht.

Funktionalität

Ein Induktionskochfeld kann mit beeindruckenden Funktionen ausgestattet sein, welche den Komfort und die Einsatzmöglichkeiten erweitern. Die nützlichsten Ausstattungsmerkmale stellen wir Dir im Folgenden kurzweilig vor.

Automatische Topferkennung

Eine automatische Topferkennung erfasst präzise die Standfläche des Kochgeschirrs – dabei ist deren Form vollkommen egal. Sie passt die Hitze dann dahingehend an, dass sie tatsächlich exakt am Objekt entsteht. In der Folge erwarten Dich die bestmögliche Effizienz und ein schneller Temperaturanstieg.

Dass sich das Aufheizen besonders schnell gestaltet, können Power-Boost- und Quick-Start-Funktionen gewährleisten. Jene rufen sofort die maximale Leistung des Induktionskochfelds ab.

Gerichte-Assistent

Ist ein sog. Gerichte-Assistent aktiv, muss im Prinzip nie wieder ein Anbrennen oder Überkochen befürchtet werden. Smarte Sensoren erkennen derartige Gefahren und regulieren die Leistung eigenständig.

Integrierter Dunstabzug 

Als besonders edel gilt ein Induktionskochfeld mit Dunstabzug. Hier ist der Abzug bereits in das Feld integriert. Dadurch genießt Du die maximale Kopf- und Bewegungsfreiheit rund um den Kochbereich. Auch die Platzwahl gestaltet sich noch flexibler, weil die Systeme autark agieren. Von Nachteil ist ein recht hoher Anschaffungspreis.

ReStart/Wischschutz

Induktionskochfelder bieten dem Nutzer häufig die Möglichkeit, den Koch-/Brat-Vorgang jederzeit unterbrechen zu können. In der Folge kannst Du zur Haustür treten, ein Telefongespräch führen oder beispielsweise schnell mal das Feld abwischen.

Timer

Wie andere Küchengeräte, kann auch ein Induktionskochfeld mit einer Timer-Funktion ausgestattet sein. Über jene wird es möglich, den Start wie die Fertigstellung bereits im Voraus zu planen und festzulegen. Die Zeitschaltuhr ist in diesem Segment häufig auf 99 Minuten begrenzt.

PowerMove

Handelt es sich um ein hochwertiges Induktionskochfeld, stehen Dir bei Bedarf 3 verschiedene Zonen hinsichtlich der Temperatur und Leistung zur Verfügung. Auf dem Einen kann dann klassisch gekocht werden, auf dem Nächsten fortgekocht werden und auf einem Weiteren warmgehalten werden.

Das erweitert die Variabilität der Mahlzeiten-Zubereitung noch einmal weitgehend. Es lassen sich verschiedenste Gerichte zeitgleich zubereiten und auf den Punkt servieren.

Sicherheit

Beim Kochen ist eine hohe Sicherheit stets von Relevanz. An erster Stelle steht dabei ein sachgemäßer Umgang mit dem Kochfeld. Die Hersteller machen in diesem Zusammenhang Vorgaben in der Betriebsanleitung.

Bei Neff heißt es bezüglich der Monatage stellvertretend u.a.: Einbaumöbel müssen mindestens 90 Grad Celsius aushalten, Späne nach Ausschnittarbeiten restlos entfernen, Schnittflächen mit hitzebeständigem Material versiegeln, ausreichende Belüftung gewährleisten.

Wer ein elektrisches Implantat (z.B. Herzschrittmacher oder Insulin-Pumpe) trägt, sollte zwischen jenem und dem Feld einen Mindestabstand von 10 cm halten. Dies ist auch bereits bei der Montage von Nöten, da Permanentmagnete vorhanden sein können.

Lässt Du alles vom Fachmann erledigen, musst Du Dir nur noch um wenige Dinge Gedanken machen. Ein gutes Induktionskochfeld trägt durch die folgenden Features automatisch zu einer hohen Sicherheit bei:

Automatische Sicherheitsabschaltung: Gerät schaltet Kochzonen automatisch ab, wenn für einen ungewöhnlich langen Zeitraum keine Aktivitäten erfolgt sind.

Restwärmeanzeige: Zeigt an, wie heiß die Heizzonen noch sind.

Überhitzungsschutz: Verringert die Brandgefahr, weil er beispielsweise leere Gefäße erkennt und hier unmittelbar die Temperatur reduziert.

Kindersicherung: Ermöglicht das Sperren der Bedienelemente.

PowerManagement: Verhindert Überschreiten des Anschlusswertes, wenn mehrere Felder kombiniert werden.

Energieverbrauch

Auch der Energieverbrauch ist von Interesse. Ein effizientes Induktionskochfeld ist dabei vorzuziehen, denn es schont sowohl Deinen Geldbeutel bei den laufenden Kosten, als auch die Umwelt.

Gemeinhin versprechen Induktionskochfelder eine gute Effizienz. Daher ist es nicht so tragisch, dass keine Effizienzklasse seitens Hersteller ausgewiesen werden muss (eine Ausnahme stellen Modelle mit Abzug dar). In der Praxis zeigen hochwertige Modelle den Verbrauch – über die Energieverbrauchsanzeige – transparent an.

Ferner zeigt die Leistungsaufnahme, welche in der Einheit Watt angegeben wird, den Stromverbrauch/Zeiteinheit auf. Daraus lässt sich aber nur bedingt auf die echte Effizienz schließen, denn schließlich spielen weitere Faktoren, wie u.a. die Aufheizzeit und die genutzte Fläche, eine Rolle.

Dafür kannst Du anhand der Wattzahl sofort erkennen, ob eine normale Steckdose (220-240V) reicht oder Starkstrom (400V) benötigt wird. Theoretisch kann der normale Netzstrom bis zu 3650 Watt/3,65 kW bereitstellen, doch im praktischen Sinne werden dabei sehr wahrscheinlich die Sicherungen rausfliegen. Um Probleme zu vermeiden, solltest Du alles mit mehr als 2 Kochfeldern von einem Fachmann an den Starkstrom anschließen lassen.

Preis

Der Preis hat sicherlich auch einen gewissen Einfluss auf die Entscheidung. Ein Induktionskochfeld ist, verglichen mit anderen Kochfeldern, eher teuer. Größere Exemplare von bewährten Markenherstellern kosten schnell über 500 Euro. Kompakte Ausführungen gibt es ab ca. 250 Euro. Am teuersten ist übrigens ein Herd mit integriertem Abzug.

Es lohnt sich, wenn die Kosten in einem fairen Verhältnis zu Deinem eigenen Anspruch stehen. In diesem Fall besteht nämlich zumeist nur noch ein kleines Potenzial, enttäuscht zu werden. Je umfassendere Mahlzeiten Du zubereiten möchtest (Standfläche für Geschirr) und je mehr Komfort Du erwartest, desto mehr solltest Du investieren. Besonders hochwertige Ausführungen sorgen mittels Sensoren dafür, dass im Prinzip gar nichts mehr überkochen oder anbrennen kann.

Wenn Du Dir das Induktionskochfeld aufgrund der stromsparenden Effizienz anschaffen möchtest, sollte sich eine regelmäßige Nutzung einstellen. Ansonsten macht der erhöhte Anschaffungspreis die Ersparnis über Jahre erstmal zunichte.

 

3. Induktionskochfeld Test – Das sind die besten Hersteller

AEG

AEG

Die Firma AEG stammt ursprünglich aus Deutschland und gehörte nach einer Insolvenz in den 1980er Jahren sogar mal zu Daimler Benz. Heute werden die Haushaltsgeräte der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft als Lizenzprodukt von verschiedenen Unternehmen vertrieben – darunter der schwedische Electrolux-Konzern.

Ein AEG Induktionskochfeld ist in verschiedenen Ausführungen für alle Haushalts-Größen erhältlich. Zur Auswahl zählen mehr als 50 Modelle, die sich allesamt schnell einbauen und unkompliziert bedienen lassen.

Bosch

Bosch

Das Traditionsunternehmen Bosch verfügt in vielen Branchen über eine umfassende Expertise. Bei der Fertigung von Haushaltsgeräten hat sich das Unternehmen u.a. mit Siemens und Neff vereinigt. Zusammen sind sie mit der BSH Hausgeräte GmbH der größte Anbieter von Haushaltsgeräten in Europa.

Ein Bosch Induktionskochfeld gilt als bewährt sowie zuverlässig. Auch hier ist die Auswahl weitreichend. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist zudem fair gestaltet und erstreckt sich bis in’s Spitzen-Segment.

Miele

Miele

Die Gütersloher Firma Miele wird weltweit geschätzt. Die Haushaltsgeräte des Herstellers genießen einen ausgezeichneten Ruf und sind zumeist sehr hochwertig.

Ein Miele Induktionskochfeld wird mit hohen Qualitäts-Anforderungen hergestellt und ist daher häufig alles andere als preiswert. Im Top-Segment werden integrierte Abzüge und smarte Technologien angeboten – hier muss sich Miele vor keinem, anderen Hersteller verstecken.

Neff

Neff

Wie bereits erwähnt, gehört Neff ebenfalls zur BSH Hausgeräte GmbH. Ein Neff Induktionskochfeld siedelt sich im Premium-Segment an und wartet mit innovativen sowie smarten Funktionen auf.

Obwohl hier eine sehr hohe Qualität vorherrscht, gibt es mitunter noch Exemplare im dreistelligen Segment. Das liegt daran, weil auch kleine Modelle – einer Breite von bis zu 30 cm – angeboten werden.

Oranier

Oranier

Die Marke Oranier hat etwas Anmutiges an sich – ihr Ursprung reicht bis in das 11. Jahrhundert und schließlich zu Kaiser Wilhelm l. zurück. Das Unternehmen sitzt noch heute in Deutschland und verkauft Heiz- sowie Koch-Produkte.

Die Induktionskochfelder von Oranier sind optisch prachtvoll gestaltet sowie hochwertig verarbeitet. Die Auswahl beschränkt sich auf eine Hand voll Modelle.

Siemens

Siemens

Bei Siemens ist die Auswahl unter den Induktionskochfeldern mit am größten. Man hat die Wahl aus mehr als 70 Modellen. Alle Modelle eint, zuverlässig und gut verarbeitet zu sein. Der Preis ist aber sicherlich auch nicht ohne. Ganz kompakte Ausführungen gibt es von diesem Hersteller im Übrigen nicht (Breite beginnt ab 60 cm).

Für hohe Ansprüche kommt ein Siemens Induktionskochfeld der iQ700 Serie in Frage. Derartige Geräte strotzen nur so vor vielfältigen Funktionen, welche dem Anwender Aufwand abnehmen und für einen reibungslosen Ablauf sorgen.

 

4. Induktionskochfeld reinigen – So geht es am einfachsten

Glaskeramik-Kochfelder lassen sich relativ schnell pflegen. Normalerweise reicht dazu ein weiches sowie feuchtes Tuch. Mikrofasertücher machen sich hier gut.

Wenn etwas überkocht, macht es Sinn, das Feld kurz abzuschalten (Stop & Go) – eine Besonderheit der Induktion. Wischst Du hier zügig mit einem feuchten Lappen nacht, löst sich alles komplikationsfrei ab und es brennt nichts ein.

Sind nach dem Kochen Rückstände vorhanden, hilft es, Spülmittel auf den betroffenen Stellen zu verteilen.

Die umweltschonendste Reinigung gelingt jedoch, wenn Du einige Spritzer Essig oder Zitronensäure in warmes Wasser gibst und das Feld damit abwischst.

Sofern Dir Dein Induktionskochfeld im Folgenden optisch noch nicht genug glänzt, empfiehlt sich im Übrigen der Einsatz von Glasreiniger.

Im folgenden Video zeigt Dir ein Reinigungs-Profi, wie Du hartnäckig eingebrannte Rückstände entfernen kannst:

 

5. Induktionskochfeld Test – Es wird spezielles Kochgeschirr benötigt

Damit der Prozess der Induktion funktioniert, muss eine elektrische Leitfähigkeit gegeben sein. Noch besser ist es, wenn das Material sogar aktiv eine anziehende Wirkung auf das erzeugte Magnetfeld hat. Welches Fertigungsmaterialien hier von Vorteil und welche eher negativ sind, zeigt die folgende Tabelle auf:

Nicht für Induktion geeignet

  • Alu-Druckguss
  • Aluminium
  • Edelstahl
  • Kupfer

Für Induktion geeignet

  • Stahlemaille
  • Eisen
  • Gusseisen

 

6. Induktionskochfeld oder Ceranfeld – Beide haben Vor- & Nachteile

Die Nutzung eines Induktionskocheldes ist mit diversen Vorzügen verbunden. Wie bereits erwähnt, stellt es Dir hohe Temperaturen am schnellsten zur Verfügung und ist dennoch energiesparend. Zunächst muss jedoch ein erhöhter Anschaffungspreis in Kauf genommen werden. Hinzu kommt die Tatsache, dass bei der Erstanschaffung oft ein Austausch des Kochgeschirrs von Nöten ist. Ceranfelder sind da preiswerter. Damit Du die Vorteile beider Typen zügig abwägen kannst, haben wir Dir im Folgenden eine Übersicht erstellt:

Vorteile Induktion

  • Schnellster Temperaturanstieg möglich
  • Temperatur lässt sich sehr präzise regulieren
  • Minimaler Stromverbrauch
  • Geringe Gefahr, sich zu verbrennen, da Feld nicht heiß wird
  • Leicht zu reinigen

Vorteile Ceran

  • Preiswerter in der Anschaffung
  • Du kannst ganz normales Kochgeschirr verwenden
  • Vergleichsweise leise (kein Zirpen oder Brummen)
  • Leicht zu reinigen


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